Leads

Aquise vs. Lead

 

 

Was genau ist ein LEAD eigentlich?

 

Ein Lead ist ein neu generierter Kontakt, der ein potenzieller Kunde sein kann. Es gibt verschieden Möglichkeiten an Kunden zu kommen. Die wohl unbequemste Methode ist die Kaltaquise. Sogenannte Cold Calls. Doch diese unerwünschten Werbeanrufe sind mittlerweile verboten und werden mit Geldbußen von bis zu 50000 € geahndet. Dann gibt es noch die Möglichkeit des direkten Kontaktes indem man Menschen auf der Straße versucht für sich zu gewinnen. Wer auf diese Art der Kundenaquise keine Lust hat, kann auf die Leads zurückgreifen.

Diese werden z.B. bei Gewinnspielen generiert. Wer sich im Internet bei diversen Portalen anmeldet, kann damit rechnen als Lead verkauft zu werden.

Aber es gibt auch genug Leads die Aufgrund gezielten Interesses generiert werden. Wer z.B. einen Versicherungsvergleich braucht und seine Daten auf einer Plattform hinterlässt, will dass seine Daten zu seinem Gunsten verwendet werden.

In diesem Falle spricht man von sogenannten qualifizierten Leads. Der Lead-Käufer weiß was der Kontakt braucht bzw. haben will und brauch ihn nur noch zu kontaktieren. Manche Leadanbieter haben den Kontakt schon im Vorfeld über seine Wünsche befragt. Doch auch unter Leadanbietern befinden sich schwarze Schafe die auf dubiose Weise an Kontaktdaten gelangt sind. Daher sollte vorher sorgfältig recherchiert werden wie zuverlässig der Anbieter ist. Auch im Interesse des Leadkäufers. Denn schließlich möchte dieser viel Umsatz machen und so wenig Zeit und Geld wie möglich verbrennen.


 

Was kosten Leads? Lohnt sich das?

 

Je nach Anbieter, Angebot und Postleitzahlengebiet kann ein Lead zwischen 10 und 200 € kosten. Natürlich ist klar das man mit 10 € Leads nicht erwarten muss den gigantischen Umsatz zu machen wenn es sich hierbei als Beispiel um eine Zahnzusatzversicherung handelt. Bei manchen Leadanbietern gibt es auch die Möglichkeit eine feste Gebühr zu zahlen und darüber eine Erfolgsprämie von z.B. 4 %. Man sollte sich also schon vorher eine Verkaufsstatistik erstellen und dann entscheiden für welche Kostenvariante man sich entscheidet wenn man diese gefertigten Kontakte in Anspruch nehmen will.

Doch viele haben hier die Möglichkeit überhaupt erst einmal in das Gespräch einzusteigen, den Kunden unter die Lupe zu nehmen und letztendlich daraus ein größeres Geschäft zu machen. Dies hängt allerdings vom Verkäufergeschick ab. Wer also wenig Zeit und problemlos etwas Geld investieren möchte kann pro Lead ruhig seine 200 € ausgeben. Er weiß ja, dass die Erfolgsquote recht hoch ist und er kann mit entsprechendem Umsatz rechnen.

Zu erwähnen ist jedoch das Leads nur für Verkäufer mit Fachwissen geeignet sind, die auch entsprechende hohe Provisionen erhalten. Denn was nutzt einem die ganze Arbeit wenn am Ende 10 € Provision übrig bleibt.

Leads sind allerdings keineswegs der Schlüssel zum Erfolg sondern ein Versuch ihn zu erleichtern.